ÖEC-Veranstaltungen 2019
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ÖEC 2019
 
Österr. Endurocup – Sommerenduro Lunz 2015
Sommerfrisches Enduro in Lunz am See

Sommerfrisches Enduro in Lunz/See und die beste Strecke die jemals beim 15. Sommerenduro im Hackstockgraben unter die Räder kam.
Nachdem Ende Juni das Rennen erstmals in der 15-jährigen Geschichte wegen Schlechtwetters verschoben werden musste, konnte nun eines der traditionellsten Rennen in Österreich mit Prachtwetter über die Bühne gehen. Nachdem es fast in ganz Österreich eine Hitzewelle gab, war in Lunz Sommerfrische angesagt. Die Temperaturen waren hoch aber Enduro technisch noch im grünen Bereich. Am Freitag gab es ein freies Training auf der Strecke. So konnte man sich schon mal auf die kniffligen Stellen einstellen und für das Rennen am Samstag warm fahren. Der gezeitete Spezialtest blieb bis samstags jungfräulich.

Leicht und schwer im Wechsel.

Am Samstag ging es nach der Fahrerbesprechung gleich zur Einführungsrunde in den Spezialtest und dann auch gleich mit fliegendem Start in die 5h Renndistanz. Aber im neuen Modus des ÖEC bedeutet dies nur, dass 5 Stunden Zeit 5 Runden sind. Dies nimmt den Rennstress fast zur Gänze raus. Die Runden können relativ locker gefahren werden, dazwischen ist genug Zeit, um nachzutanken – für Mensch und Maschine. Veranstalter Gerhard „Haki“ Lechner hat seinen Wald voll ausgenutzt und nochmals neue Streckenteile dazu geschnitzt. Die Anordnung der alten Streckenteile mit den neuen Passagen kann man getrost als perfekt bezeichnen. So wechselten ständig schwerere Abschnitte mit leichteren ab.

Perfekte Strecke.

Durch die Streckenlänge und der perfekten Streckenvorbereitung waren selbst am Ende des Renntages kaum Bodenwellen und Spurrinnen zu finden. Insgesamt gab es pro Runde 4 schwere Stellen. Wurden diese gefahren, gab es keine Strafzeit auf die Sonderprüfungszeiten. Zwei der schweren Stellen waren schon aus den letzten Jahren bekannt, durch die trockenen Verhältnisse waren der Steilhang und der Jägersteig aber „relativ“ einfach. Neu hinzu kam der Gaisgraben und der Grenzgraben, zwei ausgetrocknete Bachbette‘n die anstrengend aber ebenfalls gut fahrbar waren. Für das Ergebnis ausschlaggebend natürlich die Sonderprüfung, die endurolastig war, jedoch nun auch einen MX Teil beinhaltete und drei mal zu fahren war. Hier knallte Lars Enöckl die Tagesbestzeit hin. Er dürfte von den sehr hübschen Grid Girls am Start der SP am wenigsten abgelenkt worden sein!

Mehr Fahrzeit für weniger Geld.

Auch wenn der Modus fürs Erste etwas kompliziert klingt, ging dieser sehr flüssig vonstatten. Die Atmosphäre auch kurz vor dem Rennbeginn super entspannt und Drängereien und Schreiereien im Rennstress nicht vorhanden. Dafür kommt wieder mehr Hilfsbreitschaft unter den Fahrern auf. Auf den Sonderprüfungen hingegen ging es richtig flott zu Sache. Mit dem Modus steht das Enduro fahren definitiv wieder mehr im Vordergrund, anspruchsvollere Strecken und mehr Fahrzeit für weniger Geld. Neben den einzelnen Klassen gibt es auch immer eine Overall Wertung, und die Tagesbestzeit ging an Lokalhero Lars Enöckl vor Thomas Hostinsky und Martin Ortner. Der nächste Lauf zum Österr. Enduro Cup findet bereits wieder in 2 Wochen ebenfalls in Lunz statt. Diesmal ist das legendäre Enduro Pramlehen Gastgeber, mit gleichem Modus und hoffentlich ähnlich gutem Wetter und viel Freude am fahren.

Autor: Ederer Edi

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